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November 22 Im Prinzip gibt es nur eins was ich mit Sicherheit weiss, dass leben nicht immer einfach Schwarz oder Weiß. So was gibt es nur im Kinos oder in Videos vielleicht. Doch die Wahrheit ist komplex wenn ihr wisst was ich mein. Also lach ich , weil es zum weinen nicht reicht. Kompromisse sind nie gut, leider vergiss man das leicht. Wir brauchen nur vertrauen und mehr kraft für den Geist. Es fehlt uns nur an Mut und den Blick fürs Detail. Wir wollen was sein, was für de Ewigkeit bleibt. Mein Horizont ist weit, doch die Welt so klein. Ich bau mir ein Universum. Ich weis warum ich den regen so mag, so ist es, wenn man keine Tränen mehr hat. Denn ich hab einen Fehler gemacht, ich hab geglaubt dass du mich brauchst, doch du lehnst mich nur ab. Ich hab dieses Sehn so satt -nach einer besseren Zeit, nach einem besser Platz. Ich kann nicht fassen, dass sich gar nichts verändert. Und ich schlag mit der Faust gegen bröckelnde Wände Ich ertrag diesen schmerz mann, ich brech mir die Hände. Du verletzt mich, und merkst nicht wie sehr du mir fremd bist Warum tut es weh, wenn man sich endlich befreit?. Ich lieb den Augenblick, du schiebst die Schuld auf die Zeit Ich schau nur nach vorn, doch du drehst dich im Kreis Du hast mich schon lange verlassen, doch ich konnte nicht gehen. Hab dir gezeigt was mit fehlt, doch du wolltest nicht sehn. Ich weiss woran das leigt, du blickst andauernd zurück. Ich freu mich auf morgen und brauch nur ein bisschen Glück, ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe, ein bisschen deine Schulter und den Traum vom Fliegen.
October 22 Vorhin hat es mich gepackt. Unerwartet.Gnadenlos.Trotz großer Müdigkeit ließ es mich nicht ruhen.Diese Küche hat mich nur noch angeekelt. Und so habe ich zwei Stunden lang etliche Schandflecken beseitigt, für die sich kein Mensch in dieser Wohngemeinschaft zuständig fühlt.Den Fettfilm auf den oberen Schränken vergeblich zu entfernen versucht und anschließend wenigstens mit frischem Zeitungspapier abgedeckt. Mehrere verbeulte, zerkratzte Pfannen entsorgt. Das Tellerfach sortiert. Die Putzmittelkiste entrümpelt. Das Gewürzbord aussortiert. Die Spinnweben in allen Ecken entfernt.Alte Telefonbücher zum Altpapier gebracht.Durchgebrannte Neonröhren entsorgt.Zerbröselnde Kerzen weggeworfen....... Von Zeit zu Zeit habe ich solche Anfälle. Ordnen.Klarheit schaffen.Strukturen ins Chaos bringen.Überflüssiges entfernen.Nur das wesentliche und nützliche behalten.
October 21
So ein blödes Arschloch!!!!!!! Ahhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!! Beinahe, und das ist jetzt ohne jegliche Übertreibung, hätte ich vor Wut und Verzweiflung sonst was an die Wand geknallt. Mein Vater ist ein dermassenes Arsch. Diese beschissenen Machtspielchen. Meine beschissene Abhängigkeit von seinem Geld,. Was bringt mir Geld, wenn bei so Sachen wie eben -immer wieder wenn ich es gerade vergessen hatte und krampfhaft einen positiven Aspekt an ihm gesehen hatte (denn man soll ja immer das positive im Menschen sehen) - rauskommt, dass mein Vater für mich immer nur in Form finanzieller und nie in Form persönlicher Zuwendung existiert hat.
Er ist nicht existent in meinem Leben und ich nicht in seinem.
Ich interessiere ihn einen feuchten Dreck. Ihm ist es egal wie es mir geht, was ich mache, was mir Freude und was mir Kummer bereitet. Er nimmt mich doch nur wahr, wenn ich gegen die Grenzen renne, die er steckt, um seine "Belange", seine Machtbefugnisse zu schützen. Er schränkt mein Leben ein. Er ist gegen diese Ausbildung. Das wie und warum ist egal. Was es mir bedeuten: egal. Dass ohne Geld das hier nichts wird: egal. Als ich ihn anfangs davon erzählte, hatte ich noch nicht mal ausgesprochen, da hab ich an seinem Gesicht schon das nein gesehen.
Da ist kein Vertrauen in meine Person, meine Vernunft, meine Fähigkeiten.
Ich bin für ihn doch nur eine finanzielle Pflicht . Ich besitze keinerlei Wichtigkeit für ihn. Das war schon immer so.
June 20
Wie ich darauf schon wiederkomme?
Im einen Moment ist man noch verzweifelt, weil etwas zu Ende geht, dass man genossen hat oder nicht konnte und im
nächsten Moment findet man eine Lösung.
Ich würde niemals im Lotto gewinnen aber ich habe dafür in rein-zwischenmenschlichen
Dingen immer Glück, darauf kann ich mich eigentlich immer verlassen- dass sich
am Ende alles zum Guten ändert.
Ich werde alle irgendwann wieder sehen, meine Leute und noch andere Leute. Keiner
von ihnen ist mir wirklich wichtig, aber ich denke, dass sich alles nach ein
paar Jahren ändern kann, ich glaube daran, dass für mich ein neuer
Lebensabschnitt beginnt und ich möchte ohne Probleme und Sorgen zurückkehren, einfach ein neuer Mensch sein, das Leben neu starten, diesen Traum kann ich mir
jetzt erfüllen.
Ich hoffe, dass sich viele Dinge ändern werden, zum positiven, aber
einige Sachen, sehr viele, werden an mir vorüber gehen... was soll´s.. schließlich habe ich selbst mir diesen Weg ausgesucht!
June 01
Der Impulserhaltungssatz besagt, dass der Gesamtimpuls in
einem abgeschlossenen System konstant ist.
Es ist unwahrscheinlich das wir ewig die selbe Maske tragen, wo sich unser
Herzschlag doch stetig verändert.
Denn wir rennen mal, ein anderes mal gehen wir und oftmals schlafen wir.
So lange es geht behalten wir ein Tempo bei.
Doch Dinge währen niemals ewig.
Alles ist vergänglich.
Und so warte ich auf den Tag, an dem mein letztes Ich sein letztes Gebet zum
Himmel schreit.
May 19
Ich würde so gerne ankommen, irgendwo, einfach
ankommen, wissen angekommen zu sein und mich zuhause fühlen. Mein ganzes Leben
lang suche ich schon nach diesem Zuhause, gefunden habe ich es nicht,
ausgehalten habe ich es nirgends und auch jetzt halte ich es nicht mehr aus. Ich sitze in meiner Wohnung doch sie ist nicht meine Wohnung, es ist nur wieder
eine weitere Station auf meiner reise durch dieses leben und ich hätte mir
nichts mehr gewünscht als hier endlich mal anzukommen.
February 27 Und das ist nur ein Teil. December 30
Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende. Ein Jahr reichlich an Höhenflüge und Tiefgängen. Rückblickend kann ich nur sagen, dass ich nicht wirklich was
ändern würde, wenn ich es könnte. Wahrlich gab es Augenblicke, die einen zu Boden rissen... Es war wieder ein Jahr mit zahlreichen neuen Begegnungen mit
neuen Menschen -mit Menschen, die man entweder gern hat oder es einen auch
nicht stören würde, diese nie getroffen zu haben Menschen die einen verließen auf welche art auch immer...
und jener Person, die einen mehr erreicht hatte, wie man es selber vielleicht für möglich hielt.
Es war ein Jahr des Lernens, ob es nun das langsame lernen
des vertrauens eines geliebten Gegenparts ist… oder das Familie weitaus mehr ist, wie man es selber
vielleicht kannte. Ich lernte in diesem Jahr, lichte bedeutsame Momente
festzuhalten... vielleicht auch etwas an positiven denkendes.
Es war ein Jahr des vorwärts kommens, auch wenn nur mit
kleinen wackligen Schritten. Doch wenn ich meine Augen schließe und in mich schaue, spüre
ich den Unterschied… zwischen dem wie es vor einem Jahr war und dem wie es jetzt
ist. Vielleicht geht es jetzt vorwärts... vielleicht mit etwas
mehr Stabilität in den Schritten... nicht heute und auch
nicht morgen .. jeden tag ein bisschen mehr. Nach diesem Jahr kann ich nicht sagen, dass ich aus gelernt
habe dazu bedarf es weitaus mehr als ein oder zwei Jahre... das
ganze Leben besteht aus neuen Erfahrungen und auf und abs.
Das Leben ist wie Bergsteigen. Man will vorwärts kommen, den Gipfel erreichen... doch jeder schritt ist mühsam und kann für sich selbst
prägend sein. Einmal oben angekommen genießt man das Gefühl es geschafft
zu haben... Die Ängste verloren, Stabilität gewonnen. Doch rutscht man ab, so ist der weg nach oben mühsamer wie
zuvor, weil man den fall kennt.
Doch in diesem Jahr, kann ich sagen, vorwärts gekommen zu
sein. Ich hatte noch nie wirklich den Boden erricht.. ehern war es
ein stecken bleiben. damit beschäftig, mir selber Blockaden zu schaffen. Doch auch den Gipfel hatte ich noch nie ereicht So ist dies vielleicht einer meiner Ziele. Mehr Standhaftigkeit, vollkommenes vertrauen.. vielleicht
nicht jeden.. aber jener einen.
Wenn mir heute jemand die Frage stellen würde, was für mich
das bedeutsamste in diesem Jahr war, wüsste ich nicht was darauf antworten..
~es sind/ waren jene Momente worüber man nicht redet.. man
still schweigend genießt und hofft, dass es noch nicht vorbei ist. So waren es jene bedeutsame kurze Momente, die mich in
diesem Jahr wohlmöglich über Wasser hielten… worauf man gerne zurück blickt und man sich
auf eine Fortsetzung freut .. vielleicht liegt auch ein bisschen Hoffung darin.
Meine Ziele und Wünsche fürs neue Jahr? kann ich nicht sagen, ich bin kein Mensch, der Vorausträumt nur um danach sehen zu müssen, dass es nicht so gekommen
ist, wie man es sich fürs sich selber gewünscht hatte. Doch wenn man mich schon so fragt, ein wärmerer &
längerer Sommer wär nicht schlecht ;).
Damit ist es aber noch nicht vorbei, so richte ich ein
,,danke-dass-du-für-mich-da-warst- mehr-als-du-es-vielleicht-selber-weißt- mir-vieles-zeigtest-und-neues-lehrtes.´´ An jene eine Person, die schon weiß, dass sie gemeint ist.
Also:
~~Danke für dies und das und noch viel mehr, denn glaub mir, dich geb ich freiwillig nicht mehr her~~
December 18 ~ El corazón, a cada llamada de la vida, debe estar presto a la despedida y recomienzo, para entregarse con valor, sin luto, a otras nuevas ligazones. Cada comenzar está lleno de un encanto
que nos protege y nos ayuda a vivir... ~
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